Aktuelles

Klischeefreie Berufswahl!? - Besuch der Klasse 10a im Landratsamt

Ende Januar 2020 besuchten wir, die Klasse 10a, das Landratsamt in Regensburg. Dort angekommen, fanden wir uns im Sitzungssaal des Landratsamts ein und diskutierten über die Relevanz der üblichen Rollenklischees für unsere berufliche Zukunft.

Den Anfang machte unsere Landrätin, Tanja Schweiger, die uns Einblicke in ihr Leben als Frau in der Politik verschaffte und uns erklärte, was ihren Tag als Landrätin ausmacht und worin ihre Aufgaben bestehen. Außerdem machte sie uns klar, dass auch mehr Frauen den Schritt wagen sollten, ihre Berufsaussichten mehr in die politische Richtung zu lenken und dass die Politik eben nicht nur ein Beruf für Männer sei, im Gegenteil. Zwischendurch hatten wir immer mal wieder die Möglichkeit, Fragen an die Landrätin zu stellen und Meinungen auszutauschen, sowie auf Diskussionen einzugehen.

Nach einer kleinen Stärkung zeigte uns Bernd Morgenthum die andere Seite dieser Thematik. Er gab uns einen Einblick in sein Berufsleben als Gesundheits- und Krankenpfleger, welcher ein in der Regel überwiegend Frauen vorbehaltener Beruf ist. Herr Morgenthum zeigte uns ebenfalls die vielen Vorurteile auf, die es in der Gesellschaft zu diesem Thema gibt und erklärte uns, was ihn jedoch motivierte, in einen solchen Beruf einzusteigen.

Zum Abschluss diskutierten wir darüber, welche Veränderungen es geben müsste, um diese typischen Klischees in der Berufswahl zu beseitigen, und wie sich das auf die Berufswelt auswirken würde. Insgesamt kann man sagen, dass diese Veranstaltung einen passenden Überblick über diese Klischees verschafft hat und dass jeder seine berufliche Zukunft nach persönlichen Interessen und Fähigkeiten gestalten sollte, unabhängig von vermeintlichen Rollenklischees.

                                                                                     Patricia Krettek, 10a

1. Platz für Neutraublinger Jungunternehmer

Fünf Neutraublinger Jungunternehmer waren beim P-Seminar-Wettbewerb in Mariakirchen erfolgreich und ergatterten den ersten Platz. Mit ihrem Konzept für das Unternehmen „Pantea“, das eigens entworfene Teekreationen und innovatives Zubehör wie trendy Trinkflaschen für den Teegenuss anbietet, überzeugten Kai Friedmann, Moritz von Känel, Raphael Pösl, Daniel Zsurzsa und Alexander Wille die Jury aus ausgewiesenen Fachexperten wie Steuerberatern und Wirtschaftsförderern. Im Rahmen des P-Seminars „Sei dein eigener Chef – Unternehmensgründung“ von Hr. Zwicknagl lernte das Unternehmerteam, was es alles dazu braucht, um einen überzeugenden Businessplan sowie eine ansprechende Präsentation der Geschäftsidee zu entwickeln. Auch die beiden anderen Neutraublinger Unternehmerteams können sich mit ihren Platzierungen im Mittelfeld des Teilnehmerfelds von 19 Teams aus ganz Niederbayern und der Oberpfalz sehen lassen. Die Sieger freuen sich nun auf ein gemeinsames Hüttenwochenende im Sommer in den Bayerischen Alpen.

Daniel Zwicknagl

Bezirksfinale Volleyball Mädchen III

Einen guten, aber leider etwas unglücklichen, dritten Platz erreichten die Mädchen III beim Bezirksfinale Volleyball in Weiden am Kepler-Gymnasium. Nachdem sie in der ersten Runde den Regionalentscheid in Regensburg für sich entschieden hatten, war es klar, dass beim Oberpfalzfinale stärkere Gegnerinnen warten würden.
Die Schülerinnen Franziska Haslbeck, Helene von Marktreither, Berenice Weise, Maya Wengert (9c), Julia Ivanov (9a) und Mihane Podvorica (8e) begannen gut im ersten Spiel und konnten gegen das Gymnasium Cham Satz 1 für sich entscheiden. Leider ging der zweite Satz knapp verloren. Im dritten Satz zeigten die Neutraublinger Schülerinnen Nerven und Cham behielt äußerst knapp die Oberhand.
Das sollte sich leider wiederholen, da auch im zweiten Spiel gegen das Herzog-Christian-August-Gymnasium Sulzbach-Rosenberg am Ende knapp verloren wurde. Nach einem guten ersten Satz mussten die Spielerinnen wieder in den dritten Satz, den sie dann am Ende mit 14:16 verloren. Das letzte Spiel war ein deutliches 2:0 gegen die Gastgeber aus Weiden.
Insgesamt ein gutes Ergebnis, das mit etwas Glück auch noch besser hätte ausgehen können. Stimmungsmäßig lag unser Team auf jeden Fall ungeschlagen auf dem 1.Platz!

Peter Richter 

 

Tischtennis: Jungen II sind Bezirksmeister

Auch im Jahr 2020 ist auf unsere Tischtennis-Cracks wieder Verlass. Beim diesjährigen Bezirksfinale der besten vier Schülermannschaften der Oberpfalz in Neumarkt erkämpften sich Niclas Reindl (10d), Marcel Jäggi (10e), Mark Rachowka (8f), Tim Neuland (Q11), Lukas Haas (10b), Leon Angler (9a) und Finian Gilg (9b) den Titel.

Gleich in der ersten Partie gegen das Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasium Cham mussten die Neutraublinger Jungs nicht nur ihre spielerische, sondern auch ihre Nervenstärke beweisen. Am Ende behielten sie mit 5:4 knapp, aber verdient die Oberhand.

In der nächsten Begegnung ging das Team um den überragenden Spitzenspieler Niclas Reindl gegen das Willibald-Gluck-Gymnasium Neumarkt nach furiosem Start schnell mit 4:1 in Führung. Dann leisteten jedoch die Gegner starke Gegenwehr und ließen die Neutraublinger noch einmal zittern, bis Tim Neuland den ersehnten fünften Siegpunkt holte.

Im abschließenden Duell mit der Realschule Waldsassen fuhr unser Team einen überlegenen 9:0-Sieg ein und wurde demnach Bezirksmeister der Oberpfalz!

Damit qualifizierten sich unsere Jungs für das Nordbayernfinale, das in den nächsten drei Wochen in Mittelfranken ausgetragen wird. Dort könnten sie sich mit einer ähnlich starken Leistung für das Landesfinale qualifizieren!

 

Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg im Nordbayernfinale!!!

Andreas Leipert

Schulkalender 2020

Bereits seit sieben Jahren veröffentlicht „NeutraublingNews“ in Zusammenarbeit mit den weiterführenden Schulen einen künstlerisch hochkarätigen 12-seitigen Jahreskalender im DIN A 2-Format. Auch die Ausgabe 2020 ist wieder perfekt gelungen:  Hervorragende Malereien und Zeichnungen von sechs Schülerinnen und Schülern aus der Oberstufe des Gymnasiums Neutraubling wurden ausgewählt und glänzen jetzt in folgenden Monaten: Alexander Wille erstellte eine Federzeichnung für den Monat November, Miriam Vogt eine fantastische Dschungelwelt, inspiriert von Henri Rousseau als Acrylmalerei für den Monat Juli. Ein mystisches Bild in Mischtechnik von Erika Eirich ziert den Monat Oktober, Ronja Starkes Weißhöhung wird zum Dezemberbild, das farbenstarke Motiv von Juliane Vogl schmückt den Monat Mai und Jasmin Roßmanns „Musiker“ als Buntstiftzeichnung ist als Februarmotiv zu bewundern. Weitere Monatsbilder wurden von Schülerinnen und Schülern der Realschule Neutraubling gestaltet.

Die farbenprächtigen Kalender sollen jetzt Platz in den Klassenzimmern und Fachräumen unseres Gymnasiums finden.     

 

 

"Handballkrimi" am Gymnasium Neutraubling

Gute Nerven bewies die Schulmannschaft der Jungen III beim Bezirksfinale Handball am 29.01.2020 vor eigenem Publikum. Die gegnerischen Mannschaften – das Robert-Schumann-Gymnasium Cham sowie das Willibald-Gluck-Gymnasium Neumarkt – gehören seit vielen Jahren zu den Handballhochburgen in der Oberpfalz und sind für ihre leistungsstarken Teams bekannt.

Bereits das erste Spiel des Turniers (Neutraubling gegen Cham) war hart umkämpft und überzeugte auf beiden Seiten durch hohe Dynamik. In einer spannenden Schlussphase holte sich Neutraubling schließlich mit einem Tor Vorsprung den Sieg (12:11).

Da sich im zweiten Spiel des Turniers Cham wiederum mit nur einem Tor gegen das Team aus Neumarkt durchsetzte, wussten die Neutraublinger Spieler um Trainerin R. Kübler bereits, dass auch ein Unentschieden gegen Neumarkt zum ersten Platz ausreichen würde. Die Anspannung war dennoch groß, da sich in den Neumarkter Reihen herausragende Einzelspieler befanden.

Mit großem Kampfesgeist der gesamten Mannschaft und einer glänzenden Leistung der Rückraumspieler Tino Fabris und Niklas Depner bot man den körperlich leicht überlegenen Gästen Paroli und erspielte sich ein verdientes Unentschieden (14:14).

Damit hat sich das Team des Gymnasiums Neutraubling für das Nordbayernfinale, das in den nächsten Wochen in Oberfranken stattfinden wird, qualifiziert.

Wir gratulieren herzlich und wünschen viel Erfolg bei der nächsten Etappe!

Rosmarie Kübler

„... weil jeder eine Familie braucht!“

Unter diesem Motto konnten drei Sozialkundekurse der Q11 einen Workshop von SOS-Kinderdorf besuchen. Geleitet von zwei Referentinnen überlegten die Schülerinnen und Schüler zuerst, was „Familie“ eigentlich bedeutet. Es fielen Begriffe wie „Geborgenheit“, „Zusammenhalt“ oder auch ganz einfach „Mama“. Ausgehend von dieser Begriffsbestimmung erarbeitet die Referentinnen verschiedene Ursachen dafür, dass eine Familie ihre Aufgaben nicht mehr erfüllen kann und eine Fremdbetreuung notwendig wird. Die Möglichkeiten reichten von einer Suchtproblematik über körperliche oder psychische Beeinträchtigungen der Erziehungsberechtigten. Besonders anschaulich wurde dieser Aspekt durch die realen Beispiele, die die Referentinnen den Schülerinnen und Schülern erzählten. Anschließend ging es drum, welche Institutionen eine Fremdbetreuung in Deutschland übernehmen können. Als Beispiel wurde hier SOS Kinderdorf genannt. Zwei kurze Film über ein Kinderdorf und die Aufgaben einer SOS-Kinderdorfmutter bot einen kleinen Einblick in das Leben dort: Es gibt verschiedene Häuser, in denen jeweils eine Mutter oder ein Vater, unterstützt von zwei Erzieherinnen mit jeweils bis zu sechs Kindern zusammenleben. Zusätzlich können diese meist traumatisierten Kinder z.B. durch tiergestützte Pädagogik in ihrer emotionalen bzw. sozialen Entwicklung weiter gefördert werden. Werden die Kinder größer, können sie in eine betreute Wohngruppe umziehen, in die auch z.B. eine WG für unbegleitete Flüchtlinge integriert ist. „Mama ist da, wo man groß wird!“ so fasst es eines der betreuten Kinder im Film das Leben in dieser Ersatzfamilie zusammen. Im Anschluss an den Film ging die Referentin kurz auf die Rechte von Kindern ein und wie sie geschützt werden. Für die Oberstufenschülerinnen und -schüler wurden es am Ende noch einmal für sie persönlich interessant, denn die Referentin erläuterte verschiedene Berufsperspektiven im Bereich Pädagogik, Erziehung, aber auch Recht und Public Relations, die SOS-Kinderdorf Schulabsolventen bietet. So bekamen die Schülerinnen und Schüler nicht nur Einblick in die „Ersatzfamilie“ im SOS-Kinderdorf, sondern vielleicht ein paar Anregungen für die eigene berufliche Zukunft.

Ursula Robl für die Fachschaft Sk

Mit dem Rolli quer durch China: Andreas Pröve

Sehr geehrter Herr Pröve,

zunächst einmal vielen Dank für Ihren Besuch!

Ich denke, ich spreche im Namen der gesamten Jahrgangsstufe, wenn ich zugebe, dass wir alle zunächst wenig begeistert reagierten, als wir erfuhren, dass uns ein zweistündiger Vortrag über China bevorsteht.

Doch mit dem Folgendem hätte keiner von uns gerechnet, denn anstatt einer allseits bekannten Präsentation erwartete uns eine beispiellose Geschichte, die von einem Mann erzählt, der trotz seiner Querschnittslähmung nicht aufgab und sich entschloss, trotz seines Rollstuhls und den damit verbundenen Komplikationen eine Reise durch ganz China anzutreten, die nicht nur er selbst nie wieder vergessen wird.

 

Begrüßung Andreas Pröve in der Badain Jaran Wüste Andreas Pröve mit seinem Freund und Begleiter Sun De Yue Die bunten Berge im Zhangye Danxia Nationalpark Helfer der Klasse 10d In Shanghai beginnt die Reise nach Tibet Luftverschmutzung Pröve früher_heute Reifenflicken Rolli mit Triebling - einem Schiebemotor

 

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