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Burma – Zauber eines goldenen Landes

Der vergoldete Fels bei Kyaikhtiyo. Man sagt, dass nur die Kraft eines Haars Buddhas ihn in der Balance hält. Das Kyauh Ka Lat-Kloster auf Kalksteinformationen an der Südküste des Golfs von Martaban. akrobatische Fischer Pagoden und Heißluftballons Der Mya Tha Lyaung_Buddha in Bago mit einem wundervollen, sanften Lächeln.

Passend zum Titel des Vortrages hat Andreas Pröve seine Zuhörer in den Bann gezogen.

In der Turnhalle des Gymnasiums ließ er vor den Zuhörern der 10. Jahrgangsstufe die Eindrücke seiner über 3000 Kilometer langen Reise lebendig werden.

Wenn du jemanden ohne Lächeln siehst; schenk ihm deines.“ (Burmesisches Sprichwort)

Den Optimismus, der den Burmesen zugeschrieben wird, lebt auch Andreas Pröve selbst vor. Seit einem Motorradunfall in jungen Jahren sitzt der Fotojournalist im Rollstuhl - dennoch verbreitet er in seinen Vorträgen Lebensfreude und Lebensmut und zeigt, was trotz Querschnittslähmung alles möglich ist. Bereits bei der Vorbereitung seiner vielen Reisen stellt er sich mit seiner ihm eigenen Kreativität den Anforderungen. So hatte er sich zum Beispiel vorgenommen, seine Werkstatt nicht eher zu verlassen, bis es ihm gelänge, die Reifen seines Rollstuhl zu flicken, ohne dass er mühevoll raus- und reinkrabbeln muss. Und das gelang – den Erfolg präsentierte er stolz seinen Zuhören: Strahlend hielt er beide Räder in die Höhe (Bild aus dem Jahr 2014).

Inzwischen hat er seinen Rollstuhl mit einem Rasenmähermotor nachgerüstet, womit er sich nicht nur durch den Autodschungel asiatischer Großstädte schlängelt, sondern auch mal den einen oder anderen (langsameren) Lastwagen auf einer vielbefahrenen Straße überholen kann – „wenn lange kein Gegenverkehr kommt“, ergänzte er augenzwinkernd. So hat Andreas Pröve Burma im wahrsten Sinne des Wortes er-fahren.

Das heutige Myanmar, bis 1989 galt der Name Burma, begeisterte den Globetrotter, der nach 30 Jahren das Land erneut besuchte, von Anfang an. Mit spektakulären Aufnahmen und eindrucksvollen Kurzvideos weckte er das Reisefieber seiner Zuhörer: Burma ist ein Land mit einer Vielfalt an einzigartigen Kulturen und Völkern, Brauchtümern, Festen und insbesondere landschaftlichen Schönheiten. So werden die wichtigsten Heiligtümer des Landes und ganze Felsen mit Gold beklebt, um das eigene Karma zu polieren. Doch er sprach auch die Probleme des Landes an, darunter vor allem die Korruption und Gewalt gegen Minderheiten.

Das Highlight des Vortrag und seiner Reise war der Besuch der Ruinenstadt Bagan. Andreas Pröve illustrierte die unzähligen Pagoden in allen Größen und machte in beeindruckender Weise deutlich, wieso Burma ein faszinierendes Land ist.

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StD Angela Kutzer

 

 

Am Freitag, den 21.12.2018 endet der Unterricht bereits um 11:15 Uhr nach Kurzstunden!
Die Busse fahren im Anschluss.