P-Seminar: Start eines Stratosphärenballons

Start eines Stratosphärenballons am Gymnasium Neutraubling

Vorbereitungen beim Start Aufstieg mit Blick zum Guggenberger See Der Ballon steigt langsam über der Schule hoch Aufstieg über die Wolken Hoch über den Wolken In 30 Kilometern Höhe ist bereits das Weltall sichtbar, die Atmosphäre schimmert blau am Horizont Blick auf die Erde beim Abstieg

Der Druck sinkt auf den halben Wert, wenn der Ballon um jeweils 5500m Höhe gestiegen ist Die Geschwindigkeit der Sonde steigt im JetStream in 11 Kilometern Höhe auf über 130 Kilometer pro Stunde Die Temperatur nimmt mit steigender Höhe ab bis zur Tropopause. Dann steigt sie wieder in der Ozonschicht der Stratosphäre. Die Donaupost berichtete über den start des Stratosphärenballons.

 

Am 12. Juli 2018 ließen die Schülerinnen und Schüler vom Projektseminar Stratosphärenphysik einen Heliumballon in den Himmel aufsteigen. Als Riesenspektakel wurden der Countdown und der Flug an ihrer Schule, dem Gymnasium Neutraubling, mit vielen Anwesenden gefeiert. Zusammen mit einem gemalten Maskottchen und Messgeräten, um Höhe, Luftdruck und Temperatur zu messen, kam der Flugkörper auch am selben Tag wieder zurück und landete nahe Deggendorf, wo das Bergeteam ihn heil wiederfand.

Die Ergebnisse dieses Fluges präsentierten sie in einer Abendveranstaltung am Mittwoch, den 24. Oktober 2018.

Viele Lehrkräfte, aber auch Mitschüler, Eltern und andere Interessierte kamen in der Mensa des Gymnasiums Neutraubling zusammen, wo die Schüler des P-Seminar Physik der 12. Klasse mit dem Physiklehrer Andreas Schnellbögl die Ergebnisse des Stratosphären-Fluges präsentierten. Dabei handelte es sich um einen speziellen Helium-Ballon, der -ausgestattet mit Kameras und Messgeräten- über 30 km hoch in unsere Erdatmosphäre aufstieg.

Zu sehen waren beim Präsentationsabend die Sonde und deren Technikausstattung sowie zahlreiche Fotos und Videos, die der Ballon während seiner rund dreistündigen Reise an den Rand der Erdatmosphäre aufgenommen hatte.

Im Anschluss präsentierten die Schüler in Form von Referaten speziellere Nachforschungen, die sie anhand der vorhandenen Daten unternommen hatten. Dazu zählten Flugroute, Auswertung von Geschwindigkeit, Temperatur und Luftdruck sowie die Untersuchung von Wolkenphänomenen und einem speziellen Windgürtel, dem sogenannten „Jetstream“, den der Ballon passiert hat. Auch die Frage, wieso das Weltall eigentlich schwarz ist, der Himmel aber doch blau erscheint, wurde anhand von wissenschaftlichen Zusammenhängen geklärt.Nach der Präsentation konnte sich das Publikum noch durch die zahlreichen Plakate und Grafiken, die die Schüler des P-Seminares zum Thema erstellt hatte, weiter informieren.

Mit Unterstützung durch die Klaus-Berger-Stiftung und dem Landkreis Regensburg konnte die tatkräftige Gruppe ein großartiges Projekt in die Tat umsetzen und dieser Abend war ein krönender Abschluss, das nicht nur die Erwartungen, sondern auch die 30km Höhe übertreffen konnte. In den Augen der Schüler war dies ein großer Erfolg. Dank der vielen eingebrachten Talente konnte ein professionelles wissenschaftliches Experiment durchgeführt werden.

Die Videos des Fluges sind hier zu sehen:
Das Beste des Flugs
GN startet in die Stratosphäre

Bericht der Mittelbayerische Zeitung vom Start

 Von Julia Jobst und Elisabeth Kowol, Q12

 

Referate vom Präsentationsabend: